Hinweise zur LED-Laufschriftanzeige
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Alle zu diesem Projekt gehrenden Informationen sind ohne Gewhr und ohne
Anspruch auf Vollstndigkeit. Der Nachbau erfolgt auf eigene Gefahr.

Die zu diesem Projekt gehrenden Dateien drfen frei weitergegeben werden,
jedoch ohne kommerzielle Nutzung und nur in vollstndiger unvernderter Form,
d.h. als *.ZIP-Datei.


Folgende Dateien sind in LAUFSCHR.ZIP enthalten:
* LAUFSCHR.ASM:     Assemblerlisting fr 8051-kompatible Mikrocontroller
* LAUFSCHR.BIN:     Binrdatei fr den Mikrocontroller (steuert max. 11 LED-Module)

* LEDMODUL.BRD:     Layout eines LED-Moduls (im Eagle-Format)
* LEDMODUL.SCH:     Schaltplan eines LED-Moduls (im Eagle-Format)
* LEDMODUL.GIF:     Schaltplan im GIF-Format
* LEDMODUL_TOP_BOT.GIF: Bestckungsplan (top+bottom kombiniert) im GIF-Format

* MAT_CON1.SCH:     Schaltplan des steuernden Mikrocontrollers (im Eagle-Format),
                    Variante 1: mit AT89C51
* MAT_CON1.BRD:     Layout des steuernden Mikrocontrollers (im Eagle-Format),
                    Variante 1: mit AT89C51
* MAT_CON1.GIF:     Schaltplan Variante 1 im GIF-Format
* MAT_CON1_TOP.GIF: Bestckungsplan Variante 1 im GIF-Format

* MAT_CON2.SCH:     Schaltplan des steuernden Mikrocontrollers (im Eagle-Format),
                    Variante 2: mit AT89C2051
* MAT_CON2.BRD:     Layout des steuernden Mikrocontrollers (im Eagle-Format),
                    Variante 2: mit AT89C2051
* MAT_CON2.GIF:     Schaltplan Variante 2 im GIF-Format
* MAT_CON2_TOP.GIF: Bestckungsplan Variante 2 im GIF-Format

* PARTLIST.TXT:     Stckliste zur Laufschriftanzeige
* README.TXT:       enthlt Hinweise zur LED-Laufschriftanzeige
* EXAMPLES:         in diesem Verzeichnis sind Beispiele fr den Download des
                    Anzeigetextes enthalten


* Hinweis zur Stromversorgung der LED-Module:
  ber den Stecker J1 der Mikrocontrollersteuerung werden neben den Steuersignalen
  fr den MAX7219 eines LED-Moduls auch +5V bereitgestellt. Daran sollten nicht
  mehr als 2 LED-Module angeschlossen werden. Weitere LED-Module sollten ber eine
  separate stabilisierte +5V-Versorgung angeschlossen werden (Masse durchverbunden!).

* Anschlu der LED-Module:
  Der Stecker J1 des 1.Moduls (Modul am weitesten rechts angeordnet) wird mit
  dem Stecker J1 der Mikrocontroller-Steuerung verbunden. Der Stecker J1 des
  nachfolgenden Moduls wird dann jeweils mit dem Stecker J2 des vorhergehenden
  Moduls verbunden, soda DIN mit DOUT des Vorgngers verbunden wird und die
  restlichen Signale +5V, LOAD, CLK und GND durchverbunden werden. Der Stecker
  J2 des letzten Moduls (Modul am weitesten links angeordnet) bleibt offen.

* 1 Anzeigemodul hat eine Stromaufnahme von ca. 200 mA (alle LEDs an)
  -> entsprechend dimensionierte stabilisierte 5V-Versorgung ist erforderlich

* Der auf der Laufschriftanzeige darzustellende Text ist entweder im ROM des 
  Controllers oder in einem seriellen EEPROM gespeichert. Die Einstellung
  erfolgt mit Jumper JP2 (wird nur nach dem Einschalten abgefragt):
  JP2 offen: ROM, JP2 geschlossen: EEPROM

* Bei ROM-Betrieb mu bei einer Textnderung das Programm neu assembliert und
  das neue Binrfile in den Controller gebrannt werden.
  Das beiliegende BIN-File ist ein lauffhiges Programm fr den Mikrocontroller
  und kann mit einer aus bis zu 11 Modulen bestehenden Anzeige getestet werden.
  Es gengt bereits auch 1 Modul (64 LEDs).

* Bei EEPROM-Betrieb mu bei einer Textnderung lediglich eine Textdatei von
  der seriellen Schnittstelle eines PCs aus bertragen werden. Der Text wird dann
  im EEPROM abgespeichert. Je nach Gre des verwendeten I2C-EEPROMs knnen bis
  zu 2045 Zeichen abgespeichert werden:
  24C02: 253 Zeichen, 24C04: 509 Z., 24C08: 1021 Z., 24C16: 2045 Z.
  (2 Bytes sind jeweils fr die Zeichenanzahl reserviert und 1 Byte fr die
  Durchlaufgeschwindigkeit)

* Serieller Download des Anzeigetextes:
  Der Steuercontroller der Laufschrift wird ber ein 9poliges 1:1 Verlngerungs-
  kabel an die serielle RS232-Schnittstelle eines PCs angeschlossen. ber die
  Jumper JP1 und JP4 kann die bertragungsgeschwindigkeit eingestellt werden
  (Jumper werden nur nach dem Einschalten abgefragt):
  JP4 offen und JP1 offen: 9600 Baud
  JP4 offen und JP1 geschlossen: 1200 Baud
  JP4 geschlossen (JP1 egal): 600 Baud
  bertragungsformat: 8 Datenbits, kein Parittsbit, 1 Stopbit, Handshake:
  Hardware (ber die Leitung CTS). Bei Verwendung eines Adapters 9-auf-25polig
  mu darauf geachtet werden, da CTS auch wirklich durchverbunden wird.
  Bei ausgeschalteter Spannung wird der Jumper JP3 gesteckt und danach die
  Laufschrift eingeschaltet. Die Leuchtdiode LD1 leuchtet und kennzeichnet den
  Download-Modus. Nun wird die Textdatei vom PC aus ber die serielle Schnittstelle
  bertragen. Sobald das 1.Byte vom PC gesendet wird erlischt LD1. Nachdem ca. 1,5
  Sekunden lang kein Byte mehr gesendet wurde beginnt LD1 zu blinken. Dies kenn-
  zeichnet das Ende des Downloads. Nun mu die Spannung wieder ausgeschaltet und
  der Jumper JP3 geffnet werden.
  Nach Einschalten der Spannung wird nun der bertragene Text, der jetzt im
  EEPROM abgespeichert ist, auf der Laufschriftanzeige dargestellt (JP2 gesteckt).
  JP3 kann auch durch einen Taster ersetzt werden, der dann whrend des Einschaltens
  gedrckt sein mu und sobald die LED LD1 leuchtet wieder losgelassen werden kann.
  Nach Ende des Downloads (LD1 blinkt) mu die Spannung kurz aus- und wieder einge-
  schaltet werden, um die Laufschriftanzeige im normalen Betrieb zu starten.
  Falls manche Zeichen "verschluckt" wurden (d.h. nicht im EEPROM gespeichert), sollte
  die Baudrate auf 600 Baud eingestellt werden (JP4 geschlossen) und der Download
  wiederholt werden.
  
* Textdatei auf dem PC:
  Auf dem PC wird eine Textdatei mit dem gewnschten Text, der an die
  Laufschriftanzeige bertragen werden soll, erstellt. Es sind smtliche ASCII-
  Zeichen zwischen 32dez. und 127dez. zulssig. Auerdem sind folgende Sonderzeichen
  mit den entsprechenden ASCII-Codes darstellbar:
  : 132, : 148, : 129, : 142, : 153, : 154, : 225 (entspricht MSDOS-Format)
  Generell werden alle Zeichen einschlielich Steuerzeichen bertragen und im EEPROM
  abgespeichert. Jedoch werden Steuerzeichen mit ASCII-Codes von 0 bis 31dez. sowie
  128 bis 255dez. (auer den o.g. Sonderzeichen) als Leerzeichen auf der Laufschrift-
  anzeige dargestellt. Es sollte ein Texteditor verwendet werden, der kein CR/LF
  eigenmchtig einfgt, da dies zwei Leerzeichen auf der Anzeige erzeugt.

* bertragung der Textdatei:
  Unter MS-DOS bzw. in einem MS-DOS-Fenster unter Windows kann die Textdatei direkt
  auf die serielle Schnittstelle kopiert werden. Dazu mu zunchst einmalig die
  Schnittstelle initialisiert werden. Fr eine Baudrate von 600 Baud sieht dies
  folgendermaen aus: MODE COMx:600,N,8,1    (x: Nummer der ser. Schnittstelle)
  Dann kann die gewnschte Datei im Binrformat kopiert werden, z.B.:
  COPY LAUFTEXT.TXT COMx: /b
  Im Unterverzeichnis EXAMPLES gibt es zwei Batchdateien, die diese Prozedur bereits
  komplett erledigen: DL_COM1.BAT (fr COM1) und DL_COM2.BAT (fr COM2).
  Die serielle Schnittstelle wird auf 600 Baud initialisiert (d.h. der Jumper JP4
  mu gesteckt sein) und eine Textdatei wird ber die serielle Schnittstelle gesendet.
  Beispiel: DL_COM1 DEMOTEXT.TXT
  (sendet die Datei DEMOTEXT.TXT ber COM1 mit 600 Baud)

* Einstellung der Durchlaufgeschwindigkeit:
  Die Durchlaufgeschwindigkeit im EEPROM-Mode kann whrend des Betriebs (jedoch nicht
  im Downloadmode!) durch Senden der gewnschten Geschwindigkeitsstufe (1-255) ber die
  serielle Schnittstelle erfolgen.
  Dazu mssen zwei Bytes gesendet werden: zuerst ein Nullbyte 00h und danach
  die gewnschte Geschwindigkeitsstufe zwischen 01h und FFh, z.B. 0Eh (01h = schnellste
  Stufe, FFh = langsamste Stufe). Die gewhlte Geschwindigkeitsstufe wird automatisch
  im EEPROM nichtflchtig abgespeichert, d.h. bei jedem Einschalten wird die im EEPROM
  gespeicherte Geschwindigkeitsstufe aktiv, aber nur im EEPROM-Mode.
  Im Unterverzeichnis EXAMPLES gibt es 6 Batchdateien, die eine Geschwindigkeitsstufe
  senden: SP1_COM1.BAT .. SP3_COM1.BAT (fr COM1) und SP1_COM2.BAT .. SP3_COM2.BAT
  (fr COM2). Die serielle Schnittstelle wird auf 600 Baud initialisiert (d.h. der
  Jumper JP4 mu gesteckt sein) und eine von 3 Geschwindigkeitsstufen (SPEED1 .. SPEED3)
  wird ber die serielle Schnittstelle gesendet (SPEED1 = schnell (0Eh),
  SPEED2 = mittel (7Fh), SPEED3 = langsam (FFh)). Eine SPEED-Datei besteht aus genau
  2 Bytes: Nullbyte 00h und Geschwindigkeitsstufe (01h - FFh). Durch Abndern einer
  SPEED-Datei mit einem HEX-Editor kann eine beliebige Geschwindigkeitsstufe zwischen
  01h und FFh eingestellt werden.
  Beispiel: SP1_COM1
  (sendet die Datei SPEED1 (=Geschwindigkeitsstufe 0Eh) ber COM1 mit 600 Baud)

* Im ROM-Mode ist die Durchlaufgeschwindigkeit fest im Assemblercode gespeichert und kann
  in der Verzgerungsroutine "zeit:" durch Anpassen des Startwertes fr das B-Register
  eingestellt werden (z.B. mov b,#0Eh). Falls ber die serielle Schnittstelle eine neue
  Geschwindigkeitsstufe gesendet wird, so wird diese im ROM-Mode temporr aktiv, d.h.
  sie bleibt nur solange erhalten, bis die Spannungsversorgung abgeschaltet wird.

* Wer einen eigenen Text, der im ROM gespeichert sein soll, darstellen mchte
  mu lediglich den Text unterhalb des Labels "zeichen" ganz am Ende des
  Assemblerprogramms LAUFSCHR.ASM editieren. Die korrekte Zeichenanzahl mu
  dann beim Label "z_anz_rom" als 16-Bit-Wert definiert sein (Highbyte, Lowbyte).
  Beispiel: 100 Zeichen = 64h => 1.Byte: 0h, 2.Byte: 64h
  Bei lngeren Texten, die im ROM gespeichert sind mu darauf geachtet werden,
  da die Gre des Binrfiles den maximal zur Verfgung stehenden Flash-Speicher
  des Mikrocontrollers nicht berschreitet:
  AT89C2051: 2048 Bytes, AT89C51: 4096 Bytes, AT89C52: 8192 Bytes
  Im beiliegenden BIN-File ist als Beispiel ein Lauftext von World Of Electronics
  gespeichert, der im ROM-Betrieb (JP2 offen) auf der Anzeige erscheint.

* Es werden maximal 11 LED-Module untersttzt. Bei weniger Modulen kann die
  Konstante "MODULE" (direkt am Programmanfang) angepat werden, dies ist jedoch
  nicht unbedingt erforderlich.


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* LED-Laufschrift V2.3  05.02.2005 *
* (c) WOE, 2005                    *
* World Of Electronics             *
* http://www.woe.de.vu             *
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